Erste Eindrücke von den Untoten - 28.03.2002

Die ersten zwei Spiele mit den Untoten müssen reichen, um erste Eindrücke zu schildern. Die Atmosphäre ist - ähnlich wie bei den Nachtelfen - sehr gut gelungen in meinen Augen. Der Sound, die Rückmeldungen der Einheiten und Gebäude beim Anklicken sehr stimmungsvoll und unheimlich - wie es sich für die Untoten gehört. Basiseinheit sind die Acolyten, die in der Necropolis geschaffen werden. Sie sind die Baumeister der Undead und gleichzeitig die Goldschürfer. Sie beschwören die Goldmine mit bis zu fünf Einheiten und produzieren damit das Gold, ohne sich zwischen der Necropolis und dem Hauptgebäude hin- und herzubewegen. Damit funktioniert der Goldnachschub auf ganz ähnliche Weise, wie bei den Nachtelfen - im Gegensatz zu der herkömmlichen Sack-Schlepperei der Peons und Peasants der Rassen Orc und Human. Für den Holznachschub sorgen die Acolyten jedoch nicht, das übernehmen die Ghouls, die als erste Basiseinheit, ähnlich den Grunts, Footmen oder Archern in der Crypt ausgebildet werden. Sie werden wahlweise als Nahkampfeinheit oder als Holzhacker eingesetzt.

Der Screenshot zeigt 5 Acolyten beim Beschwören der Goldmine. Am Boden sind Markierungen angebracht, auf denen die Acolyten stehen sollten, um eine ideale Position einzunehmen. Am rechten Rand ein Ghoul, der Holz hackt (hat ein Bündel über die Schulter gelegt) und unten bei der +20 ein zweiter, der sich zum Wald bewegt.

Gebaut werden kann nur auf dem oben sichtbaren - dunklen - Untergrund. Außerhalb auf Wiesen und Wegen geht das nicht, ganz anders, als bei den anderen Rassen. Ich liefere entsprechende Screenshots noch nach, muss die nächsten Spiele nutzen, um diese herzustellen.

Die ersten beiden Spiele bin ich leider nicht über eine gewisses Entwicklungsstadium hinausgelangt. Es waren Teamspiele 4vs4 und 2vs2. Im ersten Spiel konnte ich noch ca. 10 Gargoyls züchten, die als gefürchtete Schwärme schon eine Menge Schaden anrichten können, aber bis dahin hatten wir schon 2 Allies verloren. Im zweiten Game waren einmal mehr die Nachtelfen die überlegene Rasse - außer einem Haufen Ghouls und einigen Crypt Fiends (spinnenartigen Mumien-Wesen = Fernkämpfer) war eine weitere Entwicklung leider nicht drin. Soviel ist allerdings schon für mich sichtbar geworden, aufgrund der wenigen, notwendigen Acolytes kann man relativ viele Ghouls produzieren und mit einem recht zahlreichen Rush für Wacraft-III-Verhältnisse früh bei einem Gegner einfallen. Insbesondere dann, wenn man zwangsweise, wie bei 6vs6-Spielen - einen Nachbarn hat.

Das erste Fazit beschränkt sich deshalb einfach auf die Feststellung, dass den Jungs von Blizzard wieder eine neue/alte Rasse gelungen ist, die gut 'rüberkommt - die Atmosphäre, die Figuren und Gebäude werden der Bezeichnung "Undead" gerecht. Zuletzt ein Ausschnitt des Interface in Undead-Design:


zurück