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     Peons/Arbeiter 
Allgemeine Hinweise


Wenn ein Krieg geführt wird, wenn tausend schnelle Wagen im Felde sind, zehntausend schwere Wagen und hunderttausend gepanzerte Soldaten mit genügend Vorräten, um tausend li* weit zu ziehen, dann belaufen sich die Ausgaben zu Hause und an der Front ..... auf eine Gesamtsumme von tausend Unzen Silber am Tag. Dies sind die Kosten, wenn man eine Armee von hunderttausend Mann aufstellt.

* 1,72 moderne li entsprechen einem Kilometer

(Sunzi - "Die Kunst des Krieges" - ca. 500 v.Chr.)


 

Nicht Silber, sondern Gold ist die Währung des mittelalterlichen Warcraft. Und es kommt noch Holz dazu ! Wie schon der weise Sunzi erkannt hat, sind die Ressourcen die Grundvoraussetzung für jeden erfolgreichen Feldzug.

Die Peons sind das Rückgrat jeder Horde, die ausgeschickt wird, den Gegner das Fürchten zu lehren. Hege sie und schütze Sie gut, denn die Ausbildung und Expansion verschlingt Mengen an Gold und Holz.

Nachwuchs

"Höre nie auf, Peons zu produzieren!" Immer wieder liest oder hört man diesen Satz, wenn man als Neuling mit den erfahrenen Veteranen zusammen spielt. Und so ist es auch. Man kann nie genug davon haben, insbesondere, wenn man expandiert und weiter entfernte Standorte erschließt. Gerade als Orc-Spieler sollte man daran denken, dass mehr Holz als bei den Humans benötigt wird und frühzeitig viele Holzpeons zur Arbeit schicken.  Als ein absolutes Minimum werden schon 20 Peons angesehen, die je zur Hälfte im Gold und im Holz schuften. Zu Beginn des Aufbaus einer Stadt solltest Du zuerst mehr auf Goldpeons gehen, und den rechtzeitigen "Sprung ins Holz"  nicht verpassen.  Allerdings gibt es eine natürliche Grenze, welche maximale Anzahl an Peons für den Goldabbau sinnvoll ist. Ich habe schon mehrmals bei einer so dicht wie möglich an eine Mine gebaute Great Hall das "Stau"-Problem gehabt. Entstanden bei mehr als ca. 15 Peons, die so dicht aufeinander folgten, dass sich die beladenen Peons mit den unbeladenen gegenseitig im Weg standen. Hier hilft nur, ca. 5 von ihnen ins Holz zu jagen. Jeweils abhängig von der Bau-Situation vor Ort.

Versetzung

Im Normalfall ist die Versetzung eines Peons auf eine andere Arbeitsstelle kein Problem. Im Internet-Game ist allerdings in der Regel ein Lag vorhanden, der bei geringer Entfernung des Haupthauses zur Mine ein Herauslösen der Peons und Wechsel auf Holzfäller nicht ermöglicht. Umgekehrt ist das natürlich kein Problem !  Hier bleibt also eine gewisse Flexibilität bei Gold-Knappheit erhalten. Für Freunde einer frühen 2-Hall-Strategie ist eine weitere Variante des Wechsels möglich: Die in der frühen Expansion produzierten Peons fällen Holz, während die Peons des Hauptstandortes Gold holen. Im Augenblick des Endes der ersten Mine vollzieht man den Wechsel in der Tätigkeit. Wichtig: Flexibel bleiben !

Erkundung

Peons eignen sich besonders für die Erkundung zu Beginn eines Spiels. Soll der Standort des Gegners früh aufgeklärt werden, oder die Lage der Goldminen, diese Einheit ist um 200 Goldstücke billiger, als ein gekillter Grunt !

Marsch

Sehr risikoreich, aber nicht immer zu vermeiden sind die Märsche der Peons zur nächsten Expansion. Immer an Geleitschutz denken und vorher die Wegstrecke aufklären. Besser ist der rechtzeitige Aufbau eines Expansionsstandortes (gesichert mit Wachtürmen) vor Ende der 1. Mine. Meine oft verwendete "Schwelle" für Expansionsaktivitäten ist ein Restbestand von 20.000 in der ursprünglichen Mine. Hier gibt es aber diverse andere Möglichkeiten, abhängig von Pud, vereinbarter Team-Strategie und Situation im Spiel. Ist der Aufbau des zweiten Standortes soweit geglückt, kann man sich diesen Anmarsch der Arbeitskräfte hoffentlich ersparen.

Schutz und Angriff

Peons und Arbeiter sind die wichtigsten Angriffsziele im Spiel. Entsprechend sollten sie geschützt werden, während sich Deine eigenen Angriffe gegen die Peons Deines Gegners richten. Wenn Du im Team-Spiel gerusht wirst, versuche frühzeitig einen Peon zu Deinem Verbündeten zu retten.

Denke neben den Goldpeons auch an die Holzfäller ! Sie haben die Angewohnheit, vor Angriffen zu fliehen und nehmen dann die Arbeit nicht selbsttätig wieder auf. Das Töten vieler Holzfäller oder auch nur das kurzzeitige Angreifen ohne sie zu töten, kann den Holznachschub des Gegners empfindlich stören. Achte selbst auf Deine Holzfäller und schütze auch sie vor Angriffen.

Wertvoll sind die Peons besonders, wenn man die Strategie des Offensiv-Towerns (OT) verfolgt. Gut geschützt durch andere Einheiten machen sie dem Gegner das Leben schwer. Achte auf feindliche Peons in der Nähe Deiner Basis !

Autor: Eriador, Juni 1999

 


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