Staub fegte über den Horizont,
eine eiskalte Brise fuhr durch die Luft. In den Wäldern um
Azeroth, in denen der Outlawclan zuhause ist, der Clan der
Gesetzlosen. Ausgestoßen aus den Reihen der anderen Clans
fristen die OLC ihr Dasein, töten und rauben jeden aus, der es
versucht, das Königreich Azeroth zu verlassen. Es war Winter im
Jahre 6 n.Z., Schnee bedeckte den sonst so grünen Waldboden.
Schneehasen tummelten sich in Scharen über die Lichtungen, Rehe
suchten unter der dicken Schneedecke nach etwas Futter - doch
das Böse blieb verborgen: Tief im Innern des Waldes hatte
ich, APOPHIS, meine Festung errichtet. Überall in den Bäumen
saßen meine Späher, bereit mir zu berichten, sollte sich
wieder mal ein Edelmann aus dem Königreich Azeroth in den
dunklen Wäldern verirren, die das Königreich umgaben. Zum
Schutze meiner Festung hatte ich die Zugänge meiner Festung mit
Gebäuden verschließen lassen.
Ich war gerade dabei mich an der
Beute meines letzen Raubzuges zu erfreuen (an [OLC]CAT), als
Brahat-Pfan, der gerade am Nördlichen Flügel patrouillierte,
plötzlich ein merkwürdiges Kratzen meldete, das von der Rückseite
der Schmiede kam. Nach kurzer Prüfung stellte man fest, dass es
sich um einen Häscher des Edelmannes C42gogu handelte, jenem
Blaublütigen Bastard, der gerade dabei war, mit seinem Schwert
den Satz "C42 Forever" in meine Schmiede zu ritzen.
Meine Männer nahmen ihn fest und legten ihn in Ketten. Erst
unter schwerer Folter gestand er, dass sein Herr gogu mit einer großen
Armee auf den Weg hierher sei - eine Strafexpedition! Sofort gab
ich ein Katapult in Produktion. Für die Horde des gogu hätte
ich eigentlich gar keine Späher gebraucht - ich konnte ihn
schon aus großer Entfernung riechen. Die Grunts von C42
markieren nämlich ihr Revier, an beinahe jeder Ecke. Sie
duschen nie, was bereits eine frühe Form chemischer Waffen nahe
kommt. Ich denke das ist der Grund warum C42 so gefürchtet sind
- sie stinken erbärmlich...
Auf einer kleinen Lichtung geschah
es dann - 3 unserer Jungfrauen wurden von gogu´s Gesellen
verschleppt. Kurz darauf begangen sie das Dorf bei 4,5
anzugreifen. Knarrend und ächzend setzte sich das Katapult von
Norden her in Bewegung während die Arbeiter im Schweiße ihres
Angesichtes verzweifelt versuchten, die Einschlagslöcher der
feindlichen Schwerter mit Brettern dichtzunageln. Grad noch
rechtzeitig traf das schwere Katapult ein, und die Arbeiter
legten Eimer mit Fäkalien darauf, um die c42-ger zu
beschie(ei)ssen. Als dies nicht anschlug und die Feinde immer
noch auf das Sägerwerk und die Höfe eindroschen, entschloss
man sich, die Grunts mit brennenden Butterblumen zu beschießen,
worauf die C42-ger Reißaus nahmen - ihr Fell war in Brand
geraten. Ein Axtwerfer wehrte unterdessen einen kleineren
angriff im Norden ab indem er 3 Grunts nacheinander dicke Steinäxte
an den Kopf warf. In einer bald darauf einberufenen Versammlung
der Ältesten wurde im Dorf beschlossen, einen Trupp Oger
auszusenden, um nach den verschleppten Jungfrauen zu suchen. gogu's
Horde war bekannt für seine Vorliebe an jungen Dingern, und der
Gedanke an die unerträglichen Qualen der jungen Peoninen war
unerträglich... Es wurden Unmengen von Kasernen errichtet und
alsbald Horden von Ogermagiern ausgebildet. Dann wurden die
Pforten meiner Festung geöffnet und die Krieger schwärmten in
alle Himmelsrichtungen aus, um nach Catchen, Holliene und
Medine zu suchen... Auf einer östlichen Lichtung wurde eine
Befestigungsanlage entdeckt. Sofort wurden die Armeen
zusammengerufen und das Lager gestürmt. Alles wurde
niedergemacht, es war eine Sache von wenigen Minuten. Doch er
gab nicht auf. Jede noch freie Lichtung wurde von ihm
eingenommen, in der Hoffnung er könne das Schicksal noch zu
einen Gunsten wenden. Doch meine Horden waren siegreich und
brachten die Köpfe der Anführer aufgespießt auf ihren Lanzen
mit nach Hause. Die Köpfe wurden als Warnung an der Grenze zu
Dun Algaz aufgestellt, wo diese zur Warnung jedes Edelmannes für
immer als eine Warnung vor dem Outlawclan stehen sollen.
Ich war verwundert - man hatte
sich so viel über die Stärke der C42-ger erzählt, doch - der
Kampf war mehr als einfach! ....aus diesem Grunde habe ich mich
entschlossen, mich mit meinen Clankameraden zu verbünden und in
Kürze in Azeroth einzufallen. Wir haben das Normannenleben in
den Wäldern satt und werden wie eine Seuche über Azeroth
kommen. Der Kampf ums Überleben hat uns stark gemacht, nehmt
euch in acht. Die Fähren, Schlachtschiffe und Zerstörer stehen
bereit, die Drachen sind gesattelt und die Äxte geschärft. Um
einen psychologischen Vorteil zu erreichen, haben wir unseren
Peons die Köpfe kahlrasiert und ihnen den Satz "Wir sind
Killer" drauftätowiert. Das soll den Feind abschrecken.
Des weiteren wurde das Trainingslager "Rambo 1" für
Peons entwickelt. Peons werden hier zu Spezialeinheiten
ausgebildet ("TaskForce"). Gegen einen speziellen
Gegner, den Clan Azeroth, haben wir den BLADERUNNER entwickelt -
praktisch unbesiegbar. Gegen den Brave Heart Clan uns sogar ein
Rudel Hühnermarder angeschafft, auf denen wir in die Schlacht
zu reiten gedenken. Aus unseren vorherigen Beutezügen haben wir
Fähren, die wir nun beladen werden um die Army of Darkness
anzugreifen und auszulöschen, da diese uns den Ruf als
"dunkle Macht Azeroths" nicht streitig machen dürfen.
Volk von Azeroth - macht euch bereit, die Stärke und die Macht
des Outlawclans zu spüren. Erzittert unter der Hand unseres Anführers
[OLC]Beasty_Boy und kniet nieder, wenn ihr uns erblicket, den
WIR sind die wahren Herren Azeroths. Seid bereit uns zu dienen.
GRUNZ!
Autor : Marco
alias [OLC]APOPHIS
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